Spreizfuß: Ursachen, Symptome & Behandlung

Alles was du zum Thema Spreizfüße wissen musst!

In diesem Blog klären wir die folgenden Fragen:

  • Was ist ein Spreizfuß?
  • Welche Symptome/ Schmerzen sind typisch bei einem Spreizfuß?
  • Welche Ursachen führen zu einem Spreizfuß?
  • Wer stellt die Diagnose: Spreizfuß?
  • Wie kann man einen Spreizfuß behandeln?
  • Welche Einlagen brauche ich bei Spreizfüßen?

Was ist ein Spreizfuß?

Kurz zusammengefasst: dein vorderes Fußquergewölbe senkt sich ab.

Die etwas ausführlichere Erklärung: der Spreizfuß (Pes transversoplanus) ist eine Fußfehlstellung, bei der sich die Mittelfußknochen, im Vergleich zu einer normalen Fußstellung, immer weiter auseinander bewegen. So flacht das Fußgewölbe (vordere Quergewölbe) ab und der Fuß wird unterhalb der Zehen, am Vorfuß, immer breiter. 

Dadurch verändert sich die Verteilung deines Gewichts auf deine Füße und es kommt zu einer veränderte Belastung der Vorfußknochen. Auch die Mittelfußknochen, vor allem der 2. bis 4., werden so ziemlich überlastet. Die Folge: du beginnst die Füße nun über außen bis hin zur Ferse abzurollen. Dies kann sich zusätzlich negativ auf dein Sprunggelenk, deine Sehnen und das Bindegewebe auswirken.

(linkes: Fußabdruck normale Fußstellung, rechts: Spreizfuß Fußabdruck)

Beachte: der Spreizfuß kann in Kombination mit weiteren Fußfehlstellungen wie dem Senkfuß oder dem Knickfuß vorkommen, zum Beispiel als Senk-Spreizfuß (umgangssprachlich als Plattfuß bekannt) oder Knick-Senk-Spreizfuß. Eine Übersicht aller Fußfehlstellungen und weitere Informationen zu den verschiedenen Fußtypen findest du hier. 

Welche Symptome/ Schmerzen sind typisch bei einem Spreizfuß?

Leider kann ein Senkfuß lange Zeit unbemerkt bleiben, da die Schmerzen sich meist erst entwickeln, wenn die Fußfehlstellung klar als diese identifiziert wird. Besonders im zunehmenden Alter kommt es häufig zu einem Senkfuß. Ist es dann soweit, können sich die Symptome bzw. Schmerzen auf folgende Weisen äußern: 

  • Dein Fuß ist offensichtlich größer, die Schuhgröße kann sich verändern und der Vorderfuß ist an den Knöcheln deutlich breiter.
  • Besonders bei Belastung der Füße können Beschwerden und schnell Müdigkeit auftreten. Insbesondere die Schmerzen an den Fußballen unterhalb der Zehen werden schnell so unangenehm, dass du das Gefühl hast, du möchtest am liebsten sofort deine Schuhe wechseln oder ausziehen.
  • Brennen in der Fußsohle oder ein Taubheitsgefühl können ebenfalls auftreten.
  • Außerdem sind Druckschwielenbildung und Schmerzen im Bereich der Mittelfußknochen weitere Symptome eines Spreizfußes. Bei einem akuten Fall verändert sich dein Abrollverhalten der Füße, somit dein Gang und es kann sogar zu einer schmerzhaften Schleimbeutelentzündung (Bursitis) kommen. 
  • Bei einem fortgeschrittenen Spreizfuß kann es zu sehr heftigen Mittelfußschmerzen im Bereich der Grundgelenke kommen, eine sogenannte zentrale Metatarsalgie.

Zu bedenken gilt auch, dass sich eine Spreizfuß Fußfehlstellung fortlaufend verschlechtern kann. So können auch Folgeerkrankungen wie: Hallux valgus, Hallux rigidus, Hammerzehen, Morton Neurom und Fußwurzelarthrose auftreten. 

Wie entsteht ein Spreizfuß, welche Ursachen führen dazu?

Eine Fußfehlstellung kann entweder angeboren sein oder sich im Laufe des Lebens entwickeln. Wenn du an Übergewicht leidest oder einen Beruf ausübst, bei dem du lange stehen musst, bist du für eine Fußfehlstellung generell anfälliger. Außerdem erkranken Frauen statistisch häufiger an einem Spreizfuß als Männer. Falsches Schuhwerk und die Schwächung des Bindegewebes begünstigen zusätzlich die Entwicklung von Spreizfüßen. 

Wer stellt die Diagnose: Spreizfuß?

Generell sollte eine medizinische Diagnose immer von einem Arzt gefällt werden. Einen Spreizfuß kann man jedoch auch sehr gut selbst daran erkennen, dass der Fuß im vorderen Bereich deutlich breiter ist, bzw. die Mittelfußknochen nach außen wandern. Zusätzlich können Röntgenbilder für Informationen über Schäden des Sprunggelenks Aufklärung leisten. Wenn der Arzt die Diagnose Spreizfuß bestätigt, verschreibt dieser in den meisten Fällen maßgefertigte orthopädische Einlagen. 

Wie kann man einen Spreizfuß behandeln?

Um einen Spreizfuß zu behandeln gibt es mehrere Ansätze. Wir sind der Überzeugung ein ganzheitlicher Ansatz ist hier die Lösung. Zeit deiner Fußgesundheit, nein, deinem ganzen Körper etwas gutes zu tun! Denn wusstest du, dass eine Fußfehlstellung Auswirkungen auf den gesamten Körper haben kann? Wir haben dafür die Lösung! Befreie dich endlich von nervigen Schmerzen in den Füßen, Knien, Hüfte und dem Rücken - Abhilfe schaffen unsere orthopädische Maßeinlagen. Und ergänzend raten wir dazu, deine Füße gezielt zu trainieren. 

Du bist der auf der Suche nach passenden Übungen, um deine Fußmuskulatur zu stärken und deine Fußgelenke zu mobilisieren? Dann findest du hier die passenden zehn Übungen, exklusiv zusammengestellt mit einer Yogalehrerin. 

Was für Einlagen brauche ich bei einem Spreizfuß?

Unsere GetSteps Einlagen sind orthopädische Maßeinlagen und heben das Quergewölbe des Fußes gezielt manuell an, um die Füße gezielt über den Zehenköpfchen zu unterstützen und zu entlasten. Sie werden passgenau auf deine Füße und dein Schuhwerk von unserem Orthopädieschuhmachermeister in unserer Berliner Werkstatt angefertigt. 

Endlich wieder schmerzfrei laufen dank GetSteps Einlagen!