Hockey: Warum Spieler:innen oft Schmerzen haben
18. August, 2021

Hockey: Warum Spieler:innen oft Schmerzen haben

Von Irini Diamanti

Gemeinsam trainieren, gemeinsam gewinnen, gemeinsam verlieren – Teamspirit und Zusammenhalt wird im Hockey großgeschrieben. Kein Wunder also, dass dieser Ballsport bei vielen so beliebt ist.

Doch die langen und schnellen Läufe sowie die plötzlichen Richtungswechsel machen sich im Körper bemerkbar. Denn viele Hockeyspieler:innen leiden oft an Schmerzen in den Knien, der Hüfte oder den Füßen. Einige haben auch einen verspannten Nacken sowie Schmerzen in den Schultern. Durch diese Beschwerden leidet natürlich auch die Performance der Spieler:innen.

Wieso schmerzt der Körper beim Hockeyspielen? 

Wie schon bereits erwähnt, hängen die Schmerzen, die beim Hockey auftreten, meist mit den Laufwegen und Bewegungen zusammen. Darauf wollen wir nun näher eingehen.

Schmerzen in den Füßen

Die meisten Hockeyspieler:innen kennen es: Die Zehen drücken, das Abrollen fällt schwer und das Sprunggelenk schmerzt tierisch. Das alles hat viele Gründe: 

Die zügigen Bewegungen und Richtungswechsel bringen ein gewisses Risiko mit sich. So ist es keine Seltenheit, das aktive Hockeyspieler:innen umknicken und sich somit leicht am Fuß verletzen können.

Das Verletzungsrisiko ist jedoch nicht nur durch ein Umknicken erhöht, auch zu kleine oder enge Hockeyschuhe können Schmerzen – vor allem am Vorfuß – begünstigen. Hat der Fuß nämlich nicht genug Bewegungsfreiheit, können nicht nur Fehlstellungen entstehen, sondern auch die Zehen ihre Form verändern. Zehenfehlstellungen wie der Hallux valgus, die Krallen- oder Hammerzehe gestaltet sich der Schuhkauf nicht nur schwerer, oh nein! Zehenfehlstellungen können nämlich aus superschmerzhaft sein.

Auch Fußfehlstellungen tragen oft zu Schmerzen bei – so unscheinbar sie klingen mögen. Denn das Verletzungsrisiko und Beschwerden in den Füßen sowie dem ganzen Körper verschlimmern sich durch diesem, da unser Stand von der normalen Position ausweicht. Doch damit nicht genug! Durch eine Fußfehlstellung wie z. B. dem Knickfuß werden:

  • die Füße falsch belastet
  • die Bänder und Muskeln strapaziert

Dies begünstigt Verletzungen sowie Schmerzen in den Füßen, dem Rücken, dem Knie sowie der Hüfte. Aus diesem Grund ist es wichtig, bei Fußfehlstellungen orthopädische Einlagen zu tragen, um den Beschwerden entgegenzuwirken.

Schmerzen im Knie

Wie bereits erwähnt, kann eine Fußfehlstellung auch das Knie belasten. Was im ersten Moment ein wenig perplex klingt, ergibt jedoch viel Sinn. Denn durch einen fehlerhaften Stand befindet sich auch das Knie nicht an der Position, die man als ‚normal‘ bezeichnen würde.

Eine unbehandelte Fußfehlstellung in Kombination mit den schnellen Bewegungen oder dem falschen Auftreten erhöht sich das Verletzungsrisiko zunehmend. Vor allem die Bänder und Menisken werden dadurch leicht beschädigt. 

Schmerzen in der Hüfte

Die ständigen Richtungswechsel in dem hohen Tempo belasten das Hüftgelenk stark. Hat ein:e Hockeyspieler:in zudem unterschiedlich lange Beine wird eines der beiden Hüftgelenke stärker belastet als das andere. Leider bleibt dies oftmals unbemerkt, bis es zu einer Arthrose oder einer Arthritis kommt. Aus diesem Grund ist es wichtig bei einer Beinlängendifferenz Einlagen mit einer Sohlenerhöhung zu tragen. So ist der Körper wieder ausgeglichen und Schmerzen werden gelindert.

Schmerzen im Rücken

Was wäre ein Hockeyspiel bloß ohne den Schläger? Eigentlich nichts! Denn ein Hockeyspiel hebt sich vom Fußball, Handball und Basketball davon ab, dass der Ball nur mit dem Schläger berührt werden darf. Aus diesem Grund ist eine gebeugte Haltung bei den Spieler:innen gewiss. Auch darf der Ball (beim Feldhockey nie, beim Hallenhockey meist) nicht hochgespielt werden. Denn das Risiko, Mit- und Gegenspieler:innen mit dem etwa 160 g schweren Ball zu berühren, ist hoch.

Dass die gebückte Haltung auf den Rücken gehen kann, steht außer Frage. So leiden viele Spieler:innen vermehr unter Verspannungen im Nacken und den Schultern. 

Was hilft bei Schmerzen?

Natürlich gibt es viele Dinge, die Schmerzen lindern und auch die Entstehung dieser vorbeugen. Dazu gehören u. a.:

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