Hammerzehe: Das solltest du wissen
09. April, 2021

Hammerzehe: Das solltest du wissen

Von Irini Diamanti

Wir lackieren, feilen und schneiden unsere Zehen regelmäßig. Aber kümmern wir uns auch um deren Gesundheit? Wahrscheinlich tun die wenigsten von uns dies. Dabei ist das superwichtig: Unsere Zehen bestehen aus mehreren Gliedern. Während der Großzeh aus zwei besteht und für die Stabilität sorgt, haben die anderen vier Zehen je drei Glieder. Alle fünf sorgen so dafür, dass unsere Füße abrollen und beim Laufen nicht gegen den Boden stoßen. Zusammen mit den Sehnen, Muskeln und Gelenken ermöglichen sie uns komplexe Bewegungen, wie tanzen, laufen oder springen.

Doch manchmal entstehen Deformationen an den Zehen, die zu Schmerzen führen können. Aus diesem Grund widmen wir uns in diesem Blogpost der Hammerzehe.

Was ist eine Hammerzehe?

Eine Hammerzehe (Hallux malleus, Digitus malleus) ist die Fehlstellung eines Zehs, bei der meist das Mittelglied nach oben und die Zehenspitze – wie ein Hammer – nach unten gebeugt ist. Dadurch lässt sich der betroffene Zeh nicht mehr richtig ausstrecken. Ist jedoch nicht das Mittel-, sondern das Endglied des Zehs nach oben gerichtet, spricht man von einer Malletzehe – einer Sonderform der Hammerzehe. 

Hammerzehe Krümmung der Zehen

Hammerzehe: Symptome

Dadurch dass die Zehenspitze wie ein Hammer auf den Boden gedrückt wird, kann eine Hammerzehe zu starken Schmerzen führen. Diese können durch folgende Faktoren entstehen:

  • Blasen
  • Schwielen
  • Hühneraugen
  • Hornhaut
  • Hornschwielen

Verändert sich die Form der Zehen stärker, so kann es sich für Betroffene schwierig erweisen, die passenden Schuhe zu finden. Einige Betroffene leiden aber auch darunter, dass die Form der Füße sich durch eine Hammerzehe stark verändert und trauen sich z. B. im Sommer nicht offene Schuhe zu tragen.

Du solltest jedoch beachten, dass die beschriebenen Symptome nicht mit dem Grad der Zehenfehlstellung in Verbindung stehen müssen. So kann eine stark ausgeprägte Hammerzehe bei einigen kaum Beschwerden auslösen, wohingegen bei anderen ein gering ausgeprägter Hammerzeh zu starken Schmerzen führen kann.

Wie entsteht eine Hammerzehe?

Hammerzehen können durch folgende Faktoren begünstigt werden:

  • Fehlstellungen wie der Spreizfuß, Hohlfuß oder der Hallux valgus
  • Zu enge und zu kleine Schuhe
  • Übergewicht
  • Neurologische Erkrankungen wie Rheuma 
  • Unfälle

    Auch die griechische Fußform, Muskelverkürzungen oder Sehnenschäden können die Entstehung einer Hammerzehe begünstigen. 

    Hammerzehe was tun?

    Treten bei einer Hammerzehe Schmerzen auf, solltest du auf jeden Fall deine:n Orthopäd:in aufsuchen. Diese:r weiß, welche Behandlung die Richtige für dich ist. So lässt sich eine Hammerzehe je nach Schweregrad operativ und nicht-invasiv behandeln.

    Aber auch präventiv kannst du gegen eine Hammerzehe vorgehen. So ist es wichtiger, immer die für dich geeignete Schuhe zu tragen – sie sollten nicht zu klein oder zu eng sein. Zudem können maßgefertigte orthopädische GetSteps Einlagen eine Hammerzehe vorbeugen. Diese können eine Fußfehlstellung, die zu einer Hammerzehe führen kann, korrigieren und entlasten den Fuß. Gezielte Fußübungen, wie Yoga oder ein Faszientraining stärken die Fußmuskulatur und können die Entstehung einer Hammerzehe vorbeugen.

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