Welche Nebenwirkungen hat Prednisolon?
21. Juli, 2021

Welche Nebenwirkungen hat Prednisolon?

Von Irini Diamanti

Prednisolon, auch bekannt als Kortison oder Cortison, ist ein echtes Wundermittel. Denn fast jede:r von uns kommt im Laufe des Lebens mit diesem Präparat in Kontakt. Sei dies als Salbe, Tabletten oder Injektionen. Und obwohl Prednisolon in medizinischen Behandlungen sehr beliebt ist, eilt ihm sein Ruf voraus – und oftmals im negativen Sinn.

Was ist Prednisolon?

Bei Prednisolon handelt es sich um ein künstlich hergestelltes Glukokortikoid (Cortisol). Cortisol ist ein Steroidhormon, das unser Körper in der Nebennierenrinde produziert. Von dort aus gelangt es in die Blutbahn, bis es von den Nieren ausgeschieden wird.

Für unseren Körper ist Cortisol superwichtig. Denn es ist dafür zuständig, dass genügend Energie in unserem Körper freigesetzt wird und wir selbst in belastbaren Situationen – wie z. B. Nahrungsmangel oder viel Stress – genügend Energie haben.

Warum wird Kortison als Medikament eingesetzt?

Kortison ist in der Medizin sehr beliebt und wird vielfältig eingesetzt. Prednisolon unterdrückt nämlich das Abwehrsystem, wodurch es immunsuppressiv, antiallergisch und entzündungshemmend wirkt. Doch je nach Beschwerden kann das Kortison-Präparat variieren. So kann kann Kortison wie folgt genommen werden:

  • Medikamentös bei Autoimmunerkrankungen wie MS, Myasthenia gravis oder Rheuma
  • Als Salbe oder Creme bei Neurodermitis oder bei Hautausschlägen
  • Als Spray bei Asthma, einer Pilzinfektion im Mund oder einer COPD
  • Als Spritzen, z. B. bei einer rheumatologischen Arthritis und Gelenkschmerzen z. B. an den Füßen

Die Nebenwirkungen von Kortison

Auch wenn die meisten Personen, die mit Kortison behandelt werden, schnell Vorteile des Präparats bemerken, überwiegen doch oftmals die Nebenwirkungen. Dabei muss gesagt werden, dass diese von Person zu Person unterschiedlich sein können. Aber auch die Methode der Kortison-Therapie ist entscheidend. So treten bei einer Tabletten-Einnahme in der Regel mehr Nebenwirkungen auf als bei einer Behandlung mit einer Kortison-Salbe.

Kortison – folgende Nebenwirkungen können auftreten:

Sichtbare Veränderungen:

  • Gewichtszunahme (durch Heißhungerattacken)
  • Akne
  • Hautverdünnung
  • Starke Körperbehaarung
  • Haarausfall
  • Morbus Cushing

Beim Morbus Cushing handelt es sich um Fetteinlagerungen, die vor allem im Gesicht sichtbar sind.

Nicht-sichtbare Nebenwirkungen:

  • Bluthochdruck
  • Cholesterin
  • Magengeschwüre
  • Depressionen
  • Stimmungsschwankungen
  • Osteoporose
  • Gelenkschmerzen

Weitere Kortison-Nebenwirkungen können sein:

Für bestimmte Nebenwirkungen lässt sich das Risiko senken. So lassen sich durch die Einnahme von Pantoprazol Magengeschwüre vermeiden. Und durch eine Kalziumhaltige sowie Vitamin D-reichhaltige Ernährung kannst du präventiv gegen Osteoporose vorgehen. Wichtig ist zudem, dass du häufig zur Sprechstunde deines Arztes oder deiner Ärztin gehst.

Solltest du Schmerzen an den Füßen bemerken, kannst du diese durch aktives Fußtraining oder das Tragen von orthopädischen Schuheinlagen auch lindern. Diese entlasten nämlich deine Füße, sodass dein Körpergewicht gleichmäßig verteilt wird. So kannst du auch bei Gelenkschmerzen in den Füßen von einem schmerzfreien Leben profitieren.

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